Unser erster Wasserfilter

Wir sind nicht die Ersten in unserem Bekanntenkreis, die sich einen Wasserfilter für den Hahn zugelegt haben. Die Berichte 2020 über erhöhte Nitrat-Werte im Grundwasser (weswegen die Wassergebühren erhöht werden mussten) waren ja nicht die einzigen, die stutzig gemacht haben: Schwermetalle, Mikroplastik und Medikamentenrückstände wurden ja anscheinend immer wieder bei unabhängigen Tests nachgewiesen, obwohl die Wasserwerke behaupten Unser Trinkwasser überschreitet keine Schadstoffgrenzwerte“. Doch wer legt die Grenzen fest? Und auf welchen Grundlagen? Das sind die Fragen die uns dazu bewegten, selbst Hand an der Filterleistung anzulegen.

Unser erster Wasserfilter

Es gibt viel Panikmache und Gerüchte um unser Trinkwasser

-und dazu wollen wir hier nicht beitragen, denn vieles sind nur urbane Unkenrufe, die sich sehr hartnäckig halten. Vom MDR gibt es einen guten Artikel zu dem Thema, wo mit den Behauptungen um das flüssige Gold aufgeräumt wird: HIER geht es zum Faktencheck. Dort haben wir auch diesen Tipp für diejenigen unter euch gefunden, die kein Filter wollen, aber trotzdem nicht so richtig Bock auf ein erhöhtes Schwermetallaufkommen im Nass haben:

„Allerdings ist es der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt zufolge möglich, dass es bei sogenanntem Stagnationswasser – also wenn das Wasser länger als vier Stunden in der hausinternen Leitung gestanden hat – zu erhöhten Schwermetallwerten kommen kann. Grund dafür seien mögliche Metallübergänge aus den Rohrleitungen. Doch dafür gebe es eine einfache Lösung: Wenn man den Wasserhahn länger nicht benutzt hat, sollte man das Wasser zunächst so lange laufen lassen, bis es ganz kalt aus der Leitung kommt“. (Quelle: MDR)

Weswegen wir uns trotzdem für ein Wasserfilter entschieden haben

Das deutsche Trinkwasser ist das meistkontrollierte Lebensmittel überhaupt. Aber meistkontrolliert muss nicht bestmöglich heißen. Wir benutzen beispielsweise nur Besteck und Kochgeschirr aus schadstoff-freien Materialien, obwohl das „normale“ Geschirr keine Grenzwerte überschreiten. Für viele hochgiftige Stoffe sollte es unserer Meinung nach keine Grenzwerte geben, sondern eine schlichte NULL-TOLERANZ!

Unser erster Wasserfilter

-ist von Geyser, sehr klein und kompakt und kostet weniger als 50 €. Die Patrone hält zwischen 2-4 Monate und der Ersatz kostet rund 20 €. Ganz ehrlich war der Preis ein entscheidender Faktor, sowie die einfache Montage direkt am Hahn. Seit 2 Jahren vergleichen wir Wasserfilter und waren bisher recht geschockt von den hohen Anschaffungs- und Folgekosten. Geyser ist da anders:

  • Der GEYSER EURO Leitungswasserfilter ist ein kleiner und kostengünstiger Durchflussfilter zur Montage direkt am Wasserhahn. Trotz seiner geringen Größe ist eine maximale Wasserreinigung in mehreren Stufen gewährleistet. Die hohe Filterleistung ist auf die Eigenschaften des Aragonit-Materials zurückzuführen, aus dem die Filterpatrone besteht

  • Der Filter kombiniert 3 Reinigungsmethoden:

    1. MECHANISCH – Alle Partikel, die größer als die Poren des Materials sind, werden auf der Oberfläche zurückgehalten, ohne die Struktur von Aragonit zu durchdringen.
    2. IONENAUSTAUSCH – Das Wasser wird durch die Ionenaustauschmethode weich gemacht. Dabei setzt das Ionenaustauschmaterial (Aragonit) bei Wechselwirkung mit Wasser Natriumionen frei und absorbiert gleichzeitig Calciumionen. Natriumhaltiges Wasser hinterlässt keine Ablagerungen (Kalk) auf elektrischen Heizkörpern (z.B. Teekocher oder Kaffeemaschinen) und wird vom menschlichen Körper leichter aufgenommen.
    3. ABSORPTION – Die Aufnahme aller Schadstoffe im Wasser durch Sorptionsmaterial.

     

  • Der Filter befreit laut Labor-Untersuchung das Wasser von:

    – UNLÖSLICHE PARTIKEL, ROST, SAND, SCHLICK MEHR ALS 0,5 MIKROMETER – 100%

    – TRÜBUNGEN – 100%

    – FARBE – 90%

    – CHLOR – 99%

    – BLEI, CADMIUM, CÄSIUM-137 – 95%

    – EISEN – 90%

    – ORGANISCHE VERBINDUNGEN, KARZINOGENE UND PESTIZIDE – 95%

    – MIKROORGANISMEN – 99%

    – MIKROPLASTIK – 99%

     

Zum Video

Erfahrungen mit dem Geyser Filter

Der Filter ist für den Anschluss an Armaturen mit einem Außengewinde von 22 mm ausgelegt. Laut Hersteller sind Adapter für andere Hähne auf Lager, da reicht eine kurze Email. Das Filter-Set enthält einen Adapter zum Anschluss von Wasserhähnen mit 24 mm Innengewinde. Wir benötigten den mitgelieferten Adapter, um das Filter an unserem Hahn anzubringen, und es verlief reibungslos. Mit dem Schwarzen Regler bestimmt man dann, ob „normales“ Wasser aus dem gewöhnlichen Hahn kommen soll, oder eben Gefiltertes aus der „Kartusche“.

 

-zuerst drehte ich die Mischdüse von unserem Wasserhahn ab und schaute, ob es sich um ein Außen-, oder Innengewinde handelt…

Wasserfilter installieren

…aha! ein Außengewinde von 24 mm: ich schraube also den mitgelieferten Adapter zwischen Wasserhahn und Filter

Wie oft Filter wechseln?

Die Lebensdauer des Filters beträgt laut Hersteller bis zu 3000 Liter/ 4 Monate. Dies hängt jedoch stark von der Qualität des Wassers ab. Wenn das Wasser sehr hart oder stark verschmutzt ist, ist die Lebensdauer viel geringer.

Es gibt zwei Anzeichen dafür, dass die Patrone gewechselt werden muss:

1. Der Wasserdruck sinkt spürbar

2. Der Geschmack des Wassers hat sich deutlich verändert

Wir haben den Filter seit 3 Wochen und das Wechseln der Patrone ist hoffentlich erst in vielen Wochen aktuell. Wir werden hier berichten, wie lange die Patrone gehalten hat und wie das Wechseln lief.

 

Die Wechselpatrone wartet auf ihren Einsatz